Hochstamm Suisse

by Völlm + Walthert in ,


Der Grossteil des Obsts in der Schweiz wird aus kommerziellen Gründen in Niederstamm-Obstkulturen angebaut. Die Ernte und Schädlingsbekämpfung gestaltet sich einfacher und effizienter als bei Hochstamm Bäumen. Diese Monokulturen verändern das Landschaftsbild jedoch erheblich und bieten wenig Lebensraum für Vögel und Insekten. Hochstamm Suisse ist ein Verein, der den Anbau von Hochstamm Bäumen fördert und somit einen grossen Beitrag zur Erhaltung der Biodiverstität in der Schweiz leistet.

Zusammen mit Emanuel Lobeck von Sobre Mesa wurden wir damit beauftragt, ein neues Kommunikationskonzept zu entwickeln, das die Arbeit von Hochstamm Suisse bekannter und besser verständlich macht. Um Ressourcen zu schonen, haben wir bestehende Elementen des Auftritts überarbeitet, neue Kommunikationsgefässe geschaffen und in enger Zusammenarbeit mit Emanuel Lobeck die Essenz der Arbeit von Hochstamm Suisse sprachlich, sowie visuell herausgeschält.

Zusammen mit Emanuel Lobeck von Sobre Mesa haben wir den neuen Claim «Wir pflegen Biodiversität» entwickelt. Ziel war, den Aktivismus von Hochstamm Suisse im Claim spürbar zu machen.

In einem von Emanuel Lobeck geleiteten Workshop mit Leuten aus verschiedensten Bereichen wurden viele Inputs gesammelt und eingeordnet.

Linke Spalte: Logo des früheren Auftritts. Mitte und rechte Spalte: überarbeitetes Logo. Neu ist der Schriftzug in allen Sprachen dreizeilig und kann so flexibler eingesetzt werden.

Wir haben die Garantien von Hochstamm Suisse mehr ins Zentrum gestellt und mit Illustrationen von Svenja Plaas ergänzt. Der oft eingesetzte QR-Code verweist auf diese Landing Page.

Zentral war die Erarbeitung des Corporate Design Manuals. Da die Bedürfnisse von kleinen Selbstvermarkter*innen und dem Grossverteiler Coop sehr unterschiedlich sind, muss das Corporate Design sehr flexibel anwendbar sein.

An Produkten ohne Etikette (vor allem Produkte von Produzent*innen im Eigenvertrieb, wie z.B. Hofläden) wird dieser Faltflyer mit den Garantien befestigt. Der ganze visuelle Auftritt ist dreisprachig deutsch, französisch und italienisch.

Faltflyer am Produkt.

Durch ein variables Kachelsystem kann individuell auf die Platzverhältnisse auf Etiketten eingegangen werden.

Beispiele für Etiketten mit wenig Platz (Coop).

Projektstart war ein Besuch bei verschiedenen Hochstamm Produzent*innen.

Das Baum-Vogel-Icon, die Farben und die Schriften haben wir vom alten Auftritt übernommen.

Neu entwickelte Bildsprache mit Illustratorin Svenja Plaas. Eingesetzt zur Vermittlung der Garantieren, sowie zu Marketingzwecken auf Verpackungen oder Give-Aways.

Illustrationen auf Bag-in-Box (Dummy)

Flexibel einsetztbarer Marktstand.

Tafel am Hofladen und in der Hochstamm-Landschaft.

Marketing Artikel (Dummys)

Postkarten (Dummys, noch nicht umgesetzt)


Waswotsch

by Völlm + Walthert in


Waswotsch ist ein kleines Label für elektronische Musik. Mitgegründet von unseren Atelierfreunden Andalus und MRZ produzieren und veröffentlichen sie Musik aus ihrem internationalen, dezentralen Netzwerk von befreundeten Künster*innen, immer getrieben von Leidenschaft und subkulturellen Gatherings.

Unsere Aufgabe war es, eine visuelle Identität zu schaffen, die den Artworks von Sintic ihren Raum lässt, die Covers jedoch klar als Waswotsch-Release erkennen lässt. Als Gegenleistung bekommen wir Musik und Prosecco.

Waswotsch Release 01

 

Titel:
Waswotsch, seit 2020
Visuelle Identität für das Musiklabel «Waswotsch»
Bandcamp
Soundcloud

Kunde:
Waswotsch

Konzept und Design:
Ursina Völlm + Martina Walthert

Artwork Covers:
Sintic


The bigger picture: Design, Frauen, Gesellschaft

by Völlm + Walthert


Das Vitra Design Museum hat mit ihrer Ausstellung «Here We Are! Women in Design 1900 – Today» (23.9.2021 – 6.3.2022) einen neuen Blick auf die Designgeschichte geworfen und das gestalterische Werk von Frauen und ihr Wirken ins Rampenlicht gerückt. Dabei haben sie auch eine kritische Aufarbeitung ihrer eigenen Sammlungspraxis gestartet. Das Gewerbemuseum Winterthur hat die Ausstellung mit Positionen aus dem Schweizer Kontext erweitert und mit ausgewählten Arbeiten ein Forum für eine zukunftsgerichtete Diskussion mit Blick auf aktuelle Entwicklungen im Design und den gesellschaftlichen Wandel eröffnet.

In der Ausstellung sind wir mit unseren Plakaten für die Parity Talks vertreten. Dadurch entstand der Kontakt zum Gewerbemuseum Winterthur, von dem wir mit dem Gestalten des Ausstellungsvisuals beauftragt wurden.

Im Kontext der Ausstellung erschien dieses Interview mit uns im Hochparterre.

Plakat F4

Titel:
The bigger picture: Design, Frauen, Gesellschaft
Ausstellungsvisual

Ausstellung bis zum 14. Mai 2023. Mehr Infos

Kunde:
Gewerbemuseum Winterthur

Konzept und Design:
Ursina Völlm + Martina Walthert


DigiDays

by Völlm + Walthert in


Mit einem siebentägigen Festival erkundet das Theater Chur neue Erzählformen, die das digitale Theater ermöglichen. Der Einsatz neuer Mittel verändert die dramaturgischen und inszenatorischen Möglichkeiten. Das Publikum macht so neue ästhetische Erfahrungen und wird gleichzeitig dazu animiert, technologische Veränderungen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen bewusst zu reflektieren.

Die DigiDays fanden im Jahr 2022 bereits zwei Mal statt.

Programm A7

 
 

Titel:
DigiDays, 2022
4 Tage Digitalität im Theater – vor Ort und online

Kunde:
Theater Chur
Roman Weishaupt – Direktion
Nanuschka Boleki – Kommunikation
Martina Mutzner – Dramaturgie
Yves Regenass – Digitale Dramaturgie

Konzept, Design und Art Direction:
Ursina Völlm + Martina Walthert